Dialoging

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Unterstützung von außen zur Stärkung von innen
Meine Angebote wenden sich schwerpunktmäßig an Berufstätige, die externe Unterstützung wünschen, um Konflikte oder zwischenmenschliche Problem zu klären.
Dies fördert auch die innere Stärkung.

Für meine Kunden ist der Berufsalltag sehr kommunikations- und kooperationsintensiv.
Ob schwelende oder offene Konflikte oder mangelnde Zusammenarbeit:  die unterschiedlichsten „Steine“ können den Kooperations- und Kommunikationsfluss behindern oder blockieren.
Freiberuflich arbeite ich als Mediator und Supervisor.
Als Mediator bin ich schwerpunktmäßig branchenunabhängig im Arbeitsleben tätig.
Als Supervisor habe ich mich auf die Supervision von Mediatorinnen bzw. Mediatoren spezialisiert.

Als zertifizierter Mediator und Supervisor bin ich allparteilich und unterliege der Verpflichtung zur Verschwiegenheit u.a. nach § 4 Mediationsgesetz.

Ich stehe Ihnen bedarfsorientiert, kurzfristig und unkompliziert zur Verfügung - gerne auch an Ihrem Arbeitsplatz.
Mediation im Arbeitsleben
Meine Angebote setzen da an, wo interne Maßnahmen nicht mehr greifen oder sinnvoll sind.

Die Mediation kann unter meiner allparteilichen Leitung je nach Notwendigkeit stattfinden zwischen Arbeitgebern und Interessenvertretung, Gesellschaftern, Geschäftsführern, Führungskräften, Führungskraft und Mitarbeiter(n), Mitarbeitern, Gruppen oder Abteilungen, und innerhalb von Gruppen, Teams oder Abteilungen.

Auf gute Geschäftsbeziehungen!
Mit diesem Wunsch werden die meisten Verträge geschlossen - schließlich sind Geschäftspartner auf gute Geschäftsbeziehungen angewiesen - sei es als Dienstleister und Kunde oder Kooperationspartner.
Beispiele für typische Konflikte zwischen Geschäftspartnern sind mangelhafte Dienstleistungen, Liefer- und Qualitätsprobleme, Wettbewerbsstreitigkeiten, Unternehmensnachfolge, Absprachen oder Verträge werden nicht mehr eingehalten.

Ziemlich beste Freunde!
Konflikte zwischen befreundeten Gesellschaftern - sei es als (geschäftsführende) Gesellschafter oder gemeinsame Inhaber einer Kanzlei, Praxis oder eines Architekturbüros - sind insbesondere in einer GmbH nicht selten, da die persönliche Leistung der Gesellschafter im Vordergrund steht. Häufiger Streitpunkt sind unterschiedliche Vorstellungen, was mit ihrem Gesellschaftsanteil geschehen soll, über die Führung oder die Unternehmensstrategie.

Und täglich grüßt das Murmeltier!
Führungskräfte oder Mitarbeiter, die an einem scheinbar unauflösbaren Konflikt beteiligt sind, kennen das Gefühl, beinahe albtraumhaft in einer Zeitschleife festzusitzen - wie Bill Murray als zynischer Phil Connors.

Mediation in Unternehmen oder Organisationen bietet sich durch einen externen Mediator an, wenn ein intern nicht mehr lösbarer Konflikt die Beteiligten lähmt oder zum Aktionismus treibt, wie häufig bei ez.B. einem Mobbinvorwurf zu beobachten ist.

Für eine innerbetriebliche Mediation ist ein Vorgespräch mit dem Auftraggeber und den Konfliktparteien einzeln unerlässlich.
In den Vorgesprächen wird für alle Beteiligten ein akzeptabler Auftrag entwickelt und die Art der Berichterstattung vereinbart.
Die "Pendelmediation" kann dabei sehr nützlich sein: Ich pendele als Mediator zwischen den Konfliktbeteiligten in Form von Einzelgesprächen hin und her, bis eine gemeinsame Sitzung mit allen Konfliktbeteiligten möglich ist.

Als externer Mediator stehe ich  außerhalb des Systems, gehöre keinem Unternehmen oder Organisation an, bin somit weder involviert noch Teil des Systems.
Mit meinem externen Blick kann ich neue Betrachtungsweisen ermöglichen. Ich kann ansprechen, was für „Interne“ oft tabu oder nur schwer ansprechbar ist.
So fällt es den Beteiligten leichter, sich einzulassen.

Nach Einstein kann man Probleme niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind:
Wechseln Sie den Köder…oder ändern Sie ihre Methode, sonst werden sie nie etwas fangen!
General Hollister zu Inspektor Columbo beim Fischen, in Columbo: Mord unter sechs Augen

Eine außergerichtliche Mediation ermöglicht durch ein strukturiertes Vorgehen und gemeinsam festgelegte Vereinbarungen eine Konsensfindung zwischen den Konfliktparteien, um eine weitere Eskalation oder disziplinarische Maßnahmen zu vermeiden, die Arbeitsfähigkeit wiederherzustellen und neue Wege der konstruktiven Zusammenarbeit ermöglichen.
Mediation im Privatleben
Immer Ärger mit…
… mit dem Mieter/Vermieter (Streit um Schönheitsreparaturen, die Nebenkostenabrechnung oder Mietrückstände)?
… mit dem Nachbarn (Beleidigungen, Verstöße gegen die Hausordnung, Lärmbelästigung oder des berüchtigten Streites um den Zaun)?
… mit den gemeinsamen Erben (Streit durch unzureichende oder fehlender Regelungen)?
… mit dem Ex-Lebenspartner (Uneinigkeit über die Besucherreglung für die Kinder oder Streit über die Verteilung der Hausratsgegenstände nach der Scheidung)?
… mit der Familie (Konflikte zwischen den einzelnen Familienmitgliedern)?

Während der Film „Immer Ärger mit Harry“ eine Komödie ist, ist den an einem Konflikt Beteiligten spätestens nicht mehr zum Spaßen zumute, wenn als einziger Ausweg eine juristische Auseinandersetzung gesehen wird.
Die persönlichen Beziehungen, der ungewisse Ausgang und die möglichen hohen Kosten tragen dazu bei, eine gerichtliche Klärung möglichst zu vermeiden.
Zudem werden bei einer gerichtlichen Klärung lediglich die gesetzlichen Gegebenheiten berücksichtigt, nicht aber die persönlichen Beziehungen und Befindlichkeiten der Konfliktparteien.

Anlässe für eine Mediation im Privatleben sind eskalierende, nicht mehr von den Beteiligten selbst ösbare Konflikte mit Mietern/Vermieter, Nachbarn, Erben¸ Ex-Lebenspartnern oder Familienangehörigen.

Wenn ein Gericht den Konfliktparteien eine außergerichtliche Einigung durch eine Mediation empfohlen hat, werden in der Regel Rechtsanwälte oder Notare in die Mediation mit einbezogen.
Bei Erbstreitigkeiten kann die Mediation von einem Fachanwalt für Erbrecht begleitet werden.

In der Mediation werden eskalierende Konflikte schnell und wirkungsvoll durch ein strukturiertes Vorgehen bearbeitet.
Sie  ermöglicht eine Klärung des Konfliktes, um eine weitere Eskalation der Situation, möglicherweise mit juristischen Folgen, zu verhindern.

Es geht weder um Ursachenforschung noch um Schuldfragen, sondern  neben konkreten Vereinbarungen um neue Blickwinkel und Sichtweisen.
Columbo: Mit dem Orangensaft stimmt was nicht!
Janus: Es ist Karottensaft!
in Columbo: Geld, Macht und Muskeln

Die in der Mediation von den Konfliktparteien getroffenen Vereinbarungen oder Regelungen werden schriftlich dokumentiert und/oder in einer Abschlussvereinbarung zusammengefasst, ggf. anschließend mit notarieller Beurkundung.

Mehrere Rechtsschutzversicherungen unterstützen eine Mediation und ersetzen im bestimmten Umfang Mediationskosten.
Wenn Sie rechtschutzversichert sind, setzen Sie sich daher mit Ihrer Rechtsschutzversicherung in Verbindung, um deren Beteiligung an den Mediationskosten zu klären.

Einzelsupervision für Mediatoren und Mediatorinnen
Für Mediatorinnen und Mediatoren, die sich eine Unterstützung für ihre praktische Tätigkeit wünschen und/oder eine Zertifizierung laut Gesetz anstreben, biete ich Einzelsupervisionen an.

Supervision als qualitätssicherndes Verfahren dient der Reflektion  der Tätigkeit als Mediatorin/Mediator und der Hilfestellung bei konkreten Schwierigkeiten.

Ausgangspunkt sind die aktuellen Mediationen, Anliegen oder spezifischen Fragen der Supervisanden.
Fragen können sich zur eigenen Rolle, zum Umgang mit bestimmten  Konfliktmustern und zu unterschiedlichen Mediationstechniken ergeben.

Für mich selbst sind Einzelsupervisionen und Intervisionen als eine kollegiale Unterstützungsleistung und zur Qualitätssicherung unverzichtbar.

Auf der Website Supervision für Mediatoren erhalten Sie weitere Informationen und Termine können Sie per Terminland auswählen und reservieren.
Supervision für Teams
Einheit in Vielfalt!
Sie sind eigentlich ein leistungsfähiges Team, das optimal zusammenarbeiten und seine vielfältigen Aufgaben lösen könnte? Hapert es an der Zusammenarbeit und Kooperation im Team?
Die Kooperation im Team ist erschwert durch Stellenabbau, Umstrukturierung, Standortzusammenlegung, neue oder unklare Führung, unklare Aufgabenverteilung, Gerangel an den Schnittstellen, diffuse Entscheidungsstrukturen, nicht integrierte hochspezialisierte Individualisten, demotivierend erlebte Arbeitsbedingungen, eskalierende Konflikte, unzureichende interne Kommunikation.

Die Qualität eines Teams und seiner Arbeit bestimmt sich nicht dadurch, wie selten es Probleme und Konflikte gibt, sondern dadurch, wie  das Team Probleme und Konflikte angeht.
Oder um es in Adenauers Worten sagen:
Nehmen Se de Menschen, wie se sind. Andere jibt et nich!
Konrad Adenauer (ohne gesicherte Quelle)

Supervision für Teams verstehe ich als ein regelmäßiges Angebot zur Reflexion in Arbeitsfeldern, in denen verantwortungsbewusstes Handeln, Verbindlichkeit, Kooperationsfähigkeit und die bewusste Gestaltung von Arbeitsbeziehungen unerlässlich sind.
In der Team-Supervision stehen die Verbesserung der Zusammenarbeit, teaminterne Fragen und Probleme im Vordergrund.
Sie können durch klienten- oder kundenbezogene Fragestellungen ergänzt werden.

Für die Teammitglieder ist es sehr entlastend, mit der Unterstützung  eines externen Supervisors den Scheinwerfer auf beide Pole zu werfen:  Erfolge und Misserfolge, gelungene und weniger gelungene Zusammenarbeit, auf das, was gut funktioniert und auf das, was verbesserungswürdig ist.

Vor allem im Dialog unterstütze ich Sie, die Vielfalt hochkompetenter Individualisten in der Einheit des Teams zu integrieren.

Mir persönlich hat Team-Supervision geholfen, (Kommunikations-) Muster und meine (Berufs-) Rollen klarer zu sehen. Sie ermöglichte mir, mit Konflikten gelassener umzugehen und mehr Handlungsmöglichkeiten in kniffeligen Situationen zur Verfügung zu haben.
Über mich
Mobiler „Sherlock Columbo“ mit externem Blick
Meist werde ich gerufen, wenn interne Maßnahmen nicht mehr greifen.
Manche Kunden sagen, ich habe etwas von einer Eule, der in der griechischen Mythologie Weisheit nachgesagt wird. Gemeint ist wohl eher: Wie Eulen habe ich den wohlwollenden externen Blick von außen, der neue Betrachtungs- und Sichtweisen ermöglicht.
Drei Augen sehen besser als eins!
 Columbo - in Anspielung auf Peter Falks Glasauge, in: Columbo: Keine Spur ist sicher

Apropos Columbo.
Die beiden "Meisterdetektive" Sherlock Holmes und Inspektor Columbo kennzeichnen meine Arbeitsweise, im Spannungsfeld scheinbarer Gegensätze zu agieren.
Man könnte die beiden Vorgehensweisen auch als lösungsorientiert und prozessorientiert bezeichnen.

Sherlock Holmes steht für analytisches, lösungsgerichtes Vorgehen.
Holmes holt sich seine Informationen präzise und planvoll und folgert daraus scharfsinnig und logisch.
Er hat mehr das Geschehen in der Vergangenheit im Blick.

Inspektor Columbo steht für prozessorientiertes Vorgehen ("Meta-Ebene"). Columbo ist offen für scheinbar Nebensächliches und  behandelt zunächst alle Informationen als gleichwertig.
Er erscheint  naiv, unlogisch, planlos und langsam. Er hat das Geschehen im „Hier und Jetzt“ im Blick.
Meistens geht es nicht um „Entweder-Oder“, sondern um „Sowohl-Als-Auch": "Sherlock Columbo".

Die Kunst des Dialogs
Mein methodischer Schwerpunkt ist der Dialog.
Ein gelungener Dialog heißt, sich auf den Anderen einlassen wollen und können.
Allein das ist eine Kunst für sich, wie ich bei Konflikten, aber auch in Mitarbeitergesprächen oder Besprechungen immer wieder beobachten kann.
 
Mir geht es vor allem um den Dialog im Sinne von Sokrates und Buber: in einem geschützten Rahmen eigene und fremde Gewohnheiten erkunden, und die eigene innere Einstellung zu Dingen des (beruflichen) Alltags aufspüren.
  
Einen wesentlichen Aspekt spielt dabei die aktive Gestaltung der zwischenmenschlichen Beziehung: Sie trägt auch Dialoge, die nicht in gemeinsamen Vorstellungen von wahr oder falsch münden, sondern unterschiedliche Sichtweisen nebeneinander stehen lassen können.
 
Gestaltpsychologen erkannten, dass es weder möglich ist noch Sinn macht, ALLES um sich herum wahrzunehmen. Zumal niemand allein aufgrund seiner Wahrnehmungen agiert. Vielmehr ist entscheidend, welche Bedeutung wir unserer Wahrnehmung geben.
Polizist zu Columbo: Man, sieht, wie es Ihnen geht!
Darauf Columbo: Ich weiß ja auch nicht, wie es Ihnen geht!
in Columbo: Doppelter Schlag
   
Meist lässt gerade das Vermischen von Wahrnehmung und Interpretation Konflikte eskalieren. Der Dialog wird vermieden statt gesucht.

 Nichts ist trügerischer als eine offenkundige Tatsache!
Sherlock Holmes, in: The Boscombe Valley Mystery
   
Echte und konstruktive Erkenntnisse können nur im gemeinsamen Dialog gewonnen werden.
 Um den Dialog miteinander wieder zu ermöglichen oder zu fördern, kann es temporär hilfreich sein, den Dialog mit einen unbeteiligten Dritten zu führen: Sie im Dialog mit Siewing - DIALOGING.


Berufliche Tätigkeiten
Als Mediator und Supervisor bin ich selbstständig tätig seit 1998 und angestellt bei der „B.A.D GmbH“ in Bonn seit 2011.
Davor war ich u.a. als interner Coach bei der "T-Mobile Deutschland GmbH" in Bonn tätig und als Leiter der Ausbildungseinrichtung für Logopädie der "Deutschen Angestellten Akademie“ (DAA) in Köln.
Ehrenamtlich bin ich Vorstandsmitglied der „Interdisziplinäre Vereinigung der Stottertherapeuten e.V. (ivs)“
Externer Blick geschult durch Aus- und Weiterbildungen
Aus- und Weiterbildsungen u.a. als Mediator am "Institut Triangel e.V." Berlin, als systemischer Berater und Supervisor am „Institut für Humanistische Psychologie“ (IHP), Eschweiler, als hypnosystemischer Berater am "Milton-Erickson-Institut", Heidelberg, als Gestaltberater am „Institut für Gestalttherapie im Centrum für berufliche Weiterbildung“, Bremen und als Management –Trainer bei „Cicero-Unternehmensberatung“, Köln.
Spezielle Fortbildungen zum Thema Konflikte
An Fortbildungen zum Thema Konflikte nehme ich regelmäßig teil, u.a. Prozessorientierte Organisationsaufstellung, "Wieslocher Institut für systemische Lösungen (WISL)", Wiesloch, 2018; Recht der Mediation und Recht in der Mediation, "inmedio" GbR, 2018; SHARED RESPONSIBILITY APPROACH® - Mobbing-Interventionsansatz,"fairaend", 2016; Soziale und innere Konflikte als Chance - Hypnosystemische  Utilisationen; Dr. Gunther Schmidt; "Milton-Erickson-Institut", Heidelberg, 2014, Wirksame Konfliktklärung in Gruppen, Rudi Ballreich und Dr. Klaus Antons, "Trigon Entwicklungsberatung", 2013.
Zertifizierter Mediator und Mediator BMWA
Als zertifizierter Mediator und vom "Bundesverband Mediation in Wirtschaft und Arbeitswelt e.V." (BMWA) akkreditierter Mediator arbeite ich nach den Regeln des seit dem 26.07.2012 in der Bundesrepublik Deutschland geltenden  Mediationsgesetzes und den Standards des „Bundesverbandes Mediation in  Wirtschaft und Arbeitswelt e.V. (BMWA)“ und nehme ich kontinuierlich an Verfahren zur Qualitätssicherung teil.
Dies beinhaltet Fortbildungen, regelmäßig eigene Supervisionen und Intervisionen.

Mehr Informationen über können Sie der PDF-Datei entnehmen.



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